Vorträge in Präsenz bei der VHS Saarbrücken im Sommersemester 2026
Website der VHS Saarbrücken: https://www.vhs-saarbruecken.de/index.php
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Vortrag
Vielgeliebt, bestgehasst: „Meisterwerke“ der Kunst
Das Schicksal hat schon manches herausragende Kunstwerk ereilt: Über Jahrhunderte und gerade eben noch als epochal eingeordnet, wurde es von einer jüngeren Generation für langweilig oder uninspiriert erklärt. Dies betraf schon so unterschiedliche Werke wie die Nike von Samothrake, das Königsportal in Chartres, Gemälde von Raffael oder aus dem Hochbarock. Heute streitet man eher weniger über den „Kanon“, umso mehr über Aspekte der gesellschaftlichen oder sprachlichen Angemessenheit. Meisterwerke, die uns anstößig geworden sind, sollen lieber im Depot bleiben als Diskussionen entfachen.
Mittwoch 18. 03. 2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Vortrag
Orgelflügel
Die meisten Kirchenorgeln trugen tatsächlich einmal Flügel, jedenfalls vom Ende des 14. bis ins 18. Jahrhundert. Ihr Prospekt, das äußere Erscheinungsbild einer Orgel, war durch seitlich angebrachte Flügeltüren verschießbar. Äußerlich ähnelte die Orgel damit den Flügelaltären und wie diese waren auch die Orgelflügel in der Regel bemalt. Besonders viele Orgelflügel finden sich bis heute in Oberitalien, eine stattliche Anzahl aber auch in den Niederlanden, so dass die Konfession keine Rolle für ihr Vorhandensein gespielt haben dürfte.
Mittwoch 01. 04. 2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Vortrag
Franz von Assisi in der Bildenden Kunst
Der Gründer der „Minderbrüder“, Franz von Assisi (1181/2 – 1226), gehört bis heute zu den populärsten Gestalten des hohen Mittelalters. Seine Menschlichkeit und Naturverbundenheit verbinden ihn mit unserer Gegenwart, die Radikalität seines Lebensentwurfs weist eher noch darüber hinaus. Sein Leben ist vergleichsweise gut dokumentiert, in Schrift- und Bildquellen. Der Vortrag stellt prägnante Stationen der Vita durch herausragende Kunstwerke vor, vom 13. bis zum 20. Jahrhundert.
Mittwoch 29. 04. 2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Vortrag
Die Sonne in der Kunst
Ohne Licht kein Leben, stärker als alles künstliche Licht ist das der Sonne, das Leben auf der Erde richtet sich nach ihr. Wann wird sie erstmals in der Kunst dargestellt? Und wann nicht nur als ein Symbol? Lässt sie sich überhaupt realistisch darstellen, ist ihre Erscheinung und ihre Wirkung, jedenfalls an einem hellen, wolkenfreien Tag, nicht zu intensiv? Paul Cézanne erkannte, dass sie sich nur ‚repräsentieren‘ lässt. Wir folgen der Geschichte der Sonne in der Malerei und beleuchten zusätzlich Installationen, die sich mit den Auswirkungen der Sonne auf den Menschen befassen.
Ab 19:00 Uhr, Anmeldung
Mittwoch 16. 06. 2026, 19:00 - 20:30 Uhr